
Dank eines positiven subtropischen Mikroklimas (316 wolkenlosen Tage pro Jahr), ist der Winter ist praktisch unbekannt in Menton. Daher kann man das schöne Meer und die Berge in der Nähe das ganze Jahr bei Sonne genießen. “Schuld” am unnormal milden Kilma im Winter sind die Berge, die praktische keine kalte Alpenluft in den Ort lassen.
Menton liegt direkt an der Grenze zu Italien, neben dem Fürstentum Monaco und der Comté de Nice. Menton ist nicht mehr wirklich Frankreich, aber auch noch nicht Italien – ein Schmelztigel also. Der Ort gehörte übrigens einmal zu Monaco, bis der Fürst dort in finanzielle Schwierigkeiten geriet und Frankreich den Ort kaufte.
Menton ist ein Garten-Paradies und auch eine einzigartige Ausstellung der Architektur einer vergangenen Zeit. Diese prägt die “geheime Riviera”, ein Paradies, in dem man auf den Spuren berühmter Namen wandeln kann.
Von der Kaiserin Eugénie bis zu Jean Cocteau sind unzählige Menschen in diese zauberhafte Umgebung gekommen, um neue Kräfte zu sammeln. Die Düfte, Farben und Ruhe, sondern auch die Vielfalt der Aktivitäten, die hier das ganze Jahr über praktiziert werden kann, machen Menton zur ” Perle Frankreichs”, wie der Geograph Élysée Reclus einmal sagte.
Menton ist im Gegensatz zum Rest der Cote Azur nicht ganz so stark von Touristen und Autoverkehr betroffen. Trotzdem hängen auch hier in den Straßen die Smogfahnen der vielen Mopeds.
Die Abende in der Altstadt und am Strand sind aber zauberhaft.





