Gruppenreise nach Namibia

Namibia gilt oftmals als Einstiegsland für Afrikareisende und eignet sich hervorragend für eine Gruppenreise. Mit seinen einzigartigen Wüstenlandschaften der Namib und Kalahari, der artenreichen Tierwelt und historisch bedeutsamen Städten bietet das Land ideale Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Urlaub. Zu den beeindruckendsten Landschaftsformen zählen die über 300 Meter hohen Sanddünen des Sossusvlei und der Fish-River-Canyon, der zweitgrößte Canyon der Welt. Sehenswert sind außerdem der Brandberg mit seinen Felszeichnungen sowie das Waterberg-Plateau, welches durch die Schlacht am Waterberg während des Herero-Aufstands traurige Berühmtheit erlangte. Große und kleine Tiere begegnen einem auf einer Rundreise durch Namibia immer wieder, berühmt sind aber vor allem zwei Orte: Die Robbenkolonie von Cape Cross mit mehr als 200.000 Robben und der Nationalpark rund um die Etosha-Pfanne. Neben den sogenannten „Big Five“ Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel sind im Etosha-Nationalpark Giraffen, Zebra, Strauß und diverse Antilopenarten wie Oryx, Kudu und Springbock heimisch, nicht zu vergessen Kleintiere wie Erdmännchen und eine Vielzahl von Vogelarten. Das Zentrum der namibischen Hauptstadt Windhoek ist überschaubar, bietet aber interessante Einblicke in die Geschichte der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika. Reich an deutscher Gründerzeit- und Jugendstilarchitektur ist das Küstenstädtchen Swakopmund. Schwarzwälder Kirschtorte bekommt man hier ebenso wie Schweinebraten und nach dem deutschen Reinheitsgebot gebrautes Bier. Gespenstisch und ein wenig skurril wirkt die verlassene Diamantensucher-Stadt Kolmanskop, die in ihrer kurzen Blütezeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein reicher Ort inmitten der Wüste Namib war, mit Läden, Krankenhaus, Theater, Schule, Schwimmbad, Kegelbahn und jedem erdenklichen Luxus. Ihre Überreste ragen nun aus den Sanddünen der Namib hervor.